Wie steht es um den Breitbandausbau?

Seit einigen Jahren ist der Kreis Lippe bereits dabei, den ländlichen Raum mit schnellem Internet zu versorgen. Doch das Projekt kommt nur schleppend voran. In Elbrinxen gibt es derzeit zwei Möglichkeiten auf eine schnelle Datenleitung. Entweder per Funk über das seit 2015 bestehende Angebot der Sewikom aus Beverungen oder über einen Speedport der Telekom, eine Technik die sich neben der DSL-Leitung auch des LTE-Netzes bedient.

Nur Norden wird erschlossen

Aktuell läuft ein weitere Ausbauprozess, der laut Kreis in Lippe bis Ende 2020 abgeschlossen sein soll. Dazu teilte Andre Gronemeier vom zuständigen Tiefbau- und Immobilienmanagement auf Anfrage mit, dass nur der nördliche Teil von Elbrinxen (grüne Punkte auf der angehängten Karte) in den Genuss von Datenraten oberhalb von 50 Mbit/s kommen werde. Das übrige Gebiet sei laut Breitbandatlas des Bundes ausreichend versorgt und deshalb nicht Gegenstand des aktuellen Förderprogramms. Der Netzbetreiber Sewikom, der im nördlichen Teil den geförderten Ausbau vornehmen wird, habe sich in vergleichbaren Fällen nicht abgeneigt gezeigt, derartige Bereiche bei Vorliegen von ausreichend Anschlusswilligen (Vorverträgen) zusätzlich eigenwirtschaftlich auszubauen. Interessenten sollten sich mit Sewikom in Verbindung setzen. Wer also bislang einen Speedport benutzt, wird wohl nicht mehr als 50 Mbit/s empfangen.

Tiefbauarbeiten in Elbrinxen

Sewikom teilte mit, dass der Ausbau in Elbrinxen soweit erfolge, dass die Verteilerkästen mit Glasfaser angeschlossen werden und von dort über die normale Telefonkupferleitung der Telekom ins Haus eingespeist wird. Dazu werden Tiefbauarbeiten in Elbrinxen erfolgen. Wann diese genau ausgeführt würden, könne zur Zeit nicht gesagt werden. Das neue Netz soll aber bis Ende 2020 nutzbar sein.

Ein Blick auf die Karte

Hier könnt ihr ersehen, welche Bereiche aktuell ausgebaut werden. Die grünen Punkte markieren das Ausbaugebiet. Ihr könnt in die Karte hineinzoomen und so Elbrinxen größer darstellen lassen:

Übersichtskarte über den Ausbau in Lügde

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